Polen war gestern!

Heutzutage marschieren wir in Afghanistan ein und jetzt ganz aktuell nach Mali.
Selbstverständlich nennen wir diese Angriffskriege nicht mehr so, denn da würde das Volk nicht mitspielen, also nenne wir es "Hilfe am Volk".
Wie würden sich eigentlich die Deutschen fühlen, wenn die afghanistanische Regierung ihre Soldaten nach Deutschland schickt um dort für Ruhe und Ordnung zu sorgen?
Die deutsche Bevölkerung wäre "not amused" hinsichtlich dieser feindlichen Übernahme des Volkes und die Afghanen sind es auch nicht, genauso wenig die Kollegen in Mali.
Wer Soldaten in ein anderes Land schickt, will die Kontrolle über dieses Land. Will die Kontrolle über die Bodenschätze dort und die Kontrolle über die Regierung.
Die Eliten haben nichts zu verschenken, was man an dem täglichen Hungertod von 100.000 Menschen sehen kann.
Sie haben gar kein Interesse, den armen Menschen zu helfen, sonst würden sie damit anfangen und nicht hergehen, diese Menschen systematisch auszurauben.
Von daher müssen wirklich nur noch die naivsten Menschen im Volk glauben, dass Deutschland den Amerikanern aus reiner Menschenfreundlichkeit militärisch zur Seite steht.
Nein, wir werden von den Aliierten "freundlich aufgefordert" dort schön mitzumachen und wenn es noch mehr Plünderungskriege gegen andere Völker gibt, dann sind wir dort auch dabei.
Nichts, aber wirklich gar nichts unterscheidet uns mehr von den negativen Seiten des Dritten Reiches, außer dass wir die Menschen lieber in weiter Ferne verhungern lassen, dann fällt das nicht so leicht auf uns zurück.
Man lernt ja aus der Geschichte.