Viva la Matriarchat


Die Täuschung
Sie sind eine emanzipierte Frau, die ihre Kinder zu einer Tagesmutter bringt oder in den Kindergarten oder in einen Hort, um für sich und ihre Kinder den Lebensunterhalt zu verdienen? Vergessen sie es.
Sie sind eine Frau, die vom Patriarchat ihre Emanzipation eingeredet wurde, damit dieser seine Verantwortung an sie abtreten kann. Sie glauben an das Märchen, dass sie faul sind, nur weil sie gerne Mutter sind und bei ihren Kindern bleiben wollen? Selbst Schuld. Es liegt an ihren eigenen Schuldgefühlen, dass sie sich so kleinreden lassen. Es ist die Unselbstständigkeit des Patriarchats, welches auf sie gelegt wurde.

Die Unselbstständigkeit des Patriarchats
Männer kommen mit dem allein sein sehr schlecht zurecht, deshalb wird es einer Frau die sich von ihrem Mann trennen will unglaublich schwer gemacht dies auch zu vollziehen. Sie wird dahingehend erpresst, nach so einer Trennung auch die Verantwortung des Mannes mit zu übernehmen.
Während sich das Paar vor der Trennung gemeinsam um die Kindererziehung und den Unterhalt gekümmert hat, muss die Frau sich jetzt alleine um die Kindererziehung und den Unterhalt kümmern. Viele Frauen wählen deshalb die Trennung, weil die emotionale Doppelbelastung hinsichtlich des Mannes und der Kinder schlicht und ergreifend zu viel für sie ist. Kinder machen diese Erkenntnis, dass es sich um eine emotionale Doppelbelastung handelt, in vielen Fällen jedoch erst sichtbar.
Die Männer gehen aufgrund dieser Sichtbarmachung ihres Versagens, den Weg der: „Unterhaltszahlungsverweigerung.“
Für die Frau ist es erst einmal eine Erleichterung den Mann überhaupt losgeworden zu sein, doch das Patriarchat des Staates wird sie für ihren Befreiungsschlag noch bestrafen. Er kümmert sich nur im bedingten Maße um den Unterhalt der Frau und lässt die Frau aufgrund des Versagens des Mannes auch noch arbeiten gehen. Hier hält der Staat eindeutig zu den Männern. Es stärkt der Frau nicht den Rücken, indem er das Versagen des Mannes auffängt, sondern er legt diese Verantwortung noch auf den Rücken derselbigen.
Man hat den Eindruck, dass der Staat Angst hat, seine Männer könnten zu unselbstständig ohne ihre Frauen sein, was ja auch in vielen Fällen zutrifft. Es kann aber nicht sein, dass die Frauen so viel Unselbstständigkeit des Mannes, noch unterstützen.
Der Mann muss sich von der "Mutter" emanzipieren, um ein richtiger Mann zu sein. Dies geht nur, wenn man sich von ihr abnabelt, indem dass man sie nicht durch die Abhängigkeit hinsichtlich des Geldes, an sie bindet.

Die Macht des Patriarchats
Wie man an diesem Beispiel sehr schön erkennen kann, stärkt das Patriarchat sich selbst. Man könnte auch sagen, es will die Macht über die Frauen nicht verlieren und trägt der Frau deshalb so viel Verantwortung zu, dass sie es sich zweimal überlegt ihren Mann zu verlassen. Sie wird sozusagen abgestraft, wenn sie sich erdreistet sich von ihrem Mann trennen zu wollen. Das Patriarchat akzeptiert eben nur Frauen die so agieren wie das Patriarchat selbst oder aber, die Frau kümmert sich um einen Mann. In so einem Licht, wird die Frau vom Patriarchat am liebsten gesehen. Eine Frau die nur als Mutter agiert kann das Patriarchat nicht hinnehmen, denn dann würde ihm klar, dass es in irgendeiner Weise versagt hat.
Deshalb macht es das Patriarchat der Frau besonders schwer, diesen Schritt der Trennung auch zu verwirklichen.
Es spielt sich als „großer Vater“ auf, der sein Kind richtig erziehen will. Dadurch lässt er nicht nur der Mutter im Volk zu wenig eigene Bewegungsfreiheit, weil er seine eigenen Vorstellungen wie eine Mauer um das Kind legt. Kinder entwickeln sich jedoch am besten, wenn so wenig wie möglich Druck von außen auf sie gelegt wird. Dadurch können sie erst ihrer eigenen inneren Stimme und Intuition folgen und sich zu einem erwachsenen Menschen entwickeln.

Die Verantwortung der Väter
Normalerweise ist es die finanzielle Pflicht der Männer, sich um die Ernährung, das Dach über dem Kopf und die Bildung der Kinder zu kümmern. Pflicht der Frau ist es, sich um die Ernährung zu kümmern, das Dach über dem Kopf rein zu halten und sich um die Erziehung der Kinder zu kümmern.
Somit haben beide Pflichten hinsichtlich der Kinder. Selbstverständlich kann bei Paaren die zusammen sind das Ganze variieren, doch bei Paaren die sich getrennt haben ist es schwer möglich, dass der Vater seine Kinder noch ernähren kann, das Dach über dem Kopf rein hält und sich um deren Erziehung kümmert.
Deshalb ist es die logische Konsequenz, dass er sich um die finanzielle Verpflichtung diesbezüglich kümmert. Doch diese Verantwortung wird ihm von Seiten des Staates ab dem dritten Lebensjahr des Kindes abgenommen und auf die Mutter übertragen. Nun muss die Mutter statt ihrer Aufgabe, der Ernährung der Kinder, das Reinhalten des gemeinsamen Haushaltes und der Erziehung der Kinder, fremd arbeiten gehen um ihre eigentliche Arbeit zu vernachlässigen. Der Mann ist außen vor.
Er muss sich lediglich nur noch um einen kleinen Obolus für das Kind kümmern, der gerade einmal für ein paar Lebensmittel reicht. Telefonanschluß, Heizung, Miete, Strom, Internetanschluss, Kleidung, Hobbys, Kindergeburtstage, Nachhilfeunterricht, Kurse, Doktorbesuche, Friseur, Handyrechnung, Freizeitartikel, Zeitschriften, Discobesuche, Veranstaltungen, Zoobesuche, Kinderwägen, Schnuller, Windeln, Babyflaschen, Sandkastenspielzeug, Bettwäsche, Schuhe, Reinigungsmittel, Hochstühle, Kinderbetten, Kindermöbel, Kinobesuche, Installationsarbeiten, Reparaturkosten, Hausmeisterpauschale, Benzin, Fahrtkosten, Nachhilfelehrer, Barbie, Ken, da wird es schon eng.  Doch bei zwei Drittel der Getrennten fließt selbst dieser Unterhalt spärlich, so spärlich, dass auch hierfür die Frauen die Verantwortung übernehmen müssen. Nicht umsonst leben gut eine halbe Millionen Kinder unter 18 Jahren von Alleinerziehenden in Deutschland unter der Armutsgrenze. Die weltweiten Zahlen dürften noch weitaus schlechter ausfallen. Würde jede Mutter ihre Verantwortung von der Verantwortung des Mannes abhängig machen, würde es auf unseren Straßen nur so von Kindern wimmeln die sich alleine versorgen müssten. Doch die meisten Mütter versuchen erst einmal alles, um die Verantwortungslosigkeit des Mannes aufzufangen.
Man hat den Eindruck, die meisten Männer zahlen auch deshalb nicht mehr, weil sie selbst keinen Einfluss mehr auf das Kind ausüben können und dies nun der Frau auch nicht mehr gönnen, deshalb zwingen sie diese in eine Arbeit, weit weg von ihrem Kind.

Die Gleichmachung
Das Ganze hat mit Gleichberechtigung nichts zu tun, sondern mit Gleichmachung. In so einem Fall kann die Frau nur verlieren.
Sie muss wie ein Mann agieren, obwohl sie Mutter ist. Sie darf sich weder um die Erziehung ihrer Kinder kümmern, noch um ihre Ernährung. Stattdessen muss sie ihre Kinder für einen halben Tag oder noch länger von anderen aufziehen lassen und wie ein Mann in die Arbeit gehen. Diese Gleichmachung veranlasst die Frau dazu, ihre Mutterrolle für diesen Zeitraum abzugeben.

Abhängigkeit als Emanzipation
Das Patriarchat redet der Frau ein, dass dies ihre Emanzipation sei. Ihre Mutterrolle abzugeben und wie ein Mann zu agieren. Emanzipation bedeutet aber Gleichberechtigung und nicht Gleichmachung. In Wirklichkeit wird der Frau damit aufgezeigt, dass sie ihre Kinder nur dann behalten kann und aufziehen darf, wenn sie beim Mann bleibt. Somit wird sie in die Abhängigkeit des Mannes getrieben. Wo wird der Mann bei einer Trennung in die Abhängigkeit getrieben? Muss er nun zwei Arbeitsstellen annehmen oder darf er seinen Beruf nicht mehr frei wählen? Die Unterhaltszahlung ist keine Abhängigkeit, da er diese ohnehin hatte.
Im Gegenzug dazu, wollen auch die Frauen bei einer Trennung ihre Unabhängigkeit hinsichtlich der Erziehung ihrer Kinder nicht an andere abgeben.
Viele Frauen wollen ihre Kinder lieber alleine großziehen und nicht in die Hände von anderen für einen halben Tag oder noch länger geben, da sie ihre Pflichten als Mutter sehr ernst nehmen.
Solche Frauen werden sich sehr genau überlegen, ob sie ihren Mann verlassen oder nicht.
Das Ganze ist ein Zwang der auf diese Frauen gelegt wird und sie hat nur die Wahl bei ihrem Mann zu bleiben oder ihre Kinder von anderen aufziehen zu lassen. Ist dies jedoch eine Wahl? Sie kann sich lediglich für das kleinere Übel entscheiden, je nachdem, wo ihre Prioritäten liegen.
Eine Frau die wirklich emanzipiert ist, also gleichberechtigt, kann sich von ihrem Mann trennen, darf aber weiterhin ihre Kinder erziehen und bekommt dabei so viel finanzielle Unterstützung, dass sie ihr Kind in Würde aufziehen kann, ohne einer Doppelbelastung ausgesetzt zu sein.
Dies nennt man wahre Unabhängigkeit von einem Mann.
Ansonsten bleibt es eine Emanzipation, die in Wahrheit gar keine ist. Im Gegenteil, statt für ihre eigene Emanzipation zu arbeiten, arbeitet sie für die mangelnde Verantwortung des Mannes. Ihr Verhalten gibt dem Mann nämlich das Recht, Kinder zu zeugen und sich spätestens ab dem dritten Lebensjahr des Kindes nur noch um das Minimum an Pflegegeld für die eigens gezeugten Kinder zu kümmern. Den Rest muss die Frau übernehmen und wenn der Mann ganz die Zahlung einstellt, dann auch noch dafür.

Die Gleichberechtigung
Um wirklich gleichberechtigt gegenüber dem Mann zu sein, müsste die Frau für ihre Leistungen ein monatliches Gehalt bekommen. Ein Gehalt, welches die Arbeit einer Mutter in ausreichendem Maße würdigt.
Doch dies ist nicht der Fall. Stattdessen bekommt sie gar nichts. Somit wird ihr aufgezeigt, dass die Arbeit einer Mutter nichts wert ist. Es kommt aber noch schlimmer. Da bei einer Trennung die Verantwortung des Mannes bei der Erziehung komplett wegfällt, müsste sie eigentlich noch mehr Geld zur Erziehung ihrer Kinder bekommen, als eine Frau die sich nicht von ihrem Mann getrennt hat. Ihre Leistung hinsichtlich der Kinder erhöht sich damit nämlich noch. Gleichzeitig versteht man unter Gleichberechtigung, dass Mann wie Frau ungefähr die gleiche Freizeit besitzen. Doch auch hier, Fehlanzeige. Es wird der Mutter nicht vergönnt, vier Stunden Vormittags für sich zu haben, wobei diese Zeit auch in den allermeisten Fällen mit Einkaufen, Essen vorbereiten, Wohnung saubermachen etc. genutzt wird, um sich am Nachmittag um die Hausaufgaben der Kinder, das Zuhören, die Fahrt zu Freizeitaktivitäten etc. zu kümmern.
Wenn eine Mutter es schafft, vier Stunden Freizeit am Tag für sich und ihre Hobbys zu haben, dann „Bravo“.
So viel, wie ein alleinstehender Mann, nachdem ihm zwei Stunden seiner Freizeit für „Einkaufen“, „Putzen“, „Essen kochen“ etc. abgezogen wurden. Ansonsten, hätte er sechs Stunden Freizeit. Selbstverständlich gibt es für einen alleinstehenden Mann, im Gegensatz zu einer Mutter, auch noch
-Krankheitstage
-Wochenende
-Feiertage
-Urlaub 

Männer als „Opfer“
Viele Männer stellen sich hinsichtlich der Tatsache, dass sie für ein Kind Unterhalt bezahlen müssen als Opfer der Frau dar.
Nicht selten wird der Frau unterstellt, dass sie dem Mann das Kind nur untergejubelt hat, um ein Leben in „Saus und Braus“ zu führen. Solche Männer haben noch nie ein Kind alleine großgezogen, sonst würden sie mit ihren Behauptungen etwas vorsichtiger umgehen. Nichts verändert das Leben eines Menschen so derart wie die Tatsache Mutter zu werden. Hier gibt ein Mensch sein altes Leben komplett auf, um die Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu übernehmen. Diese Tat ist alles andere als egoistisch. Egoistisch ist es da schon eher, die Frau als Lustobjekt für seine Triebe zu benutzen und zu hoffen, dass aus dieser Verbindung kein neues Leben entsteht, zumal solche Verbindungen eigentlich dafür gedacht waren.
Dass aus so einer Verbindung ein Leben entsteht, spricht für die Frau und nicht gegen sie.
Es ist die Verachtung des Mannes gegenüber der Frau nicht zu wollen, dass aus so einer Verbindung ein Leben entsteht, nicht die Verachtung der Frau dem Mann gegenüber, dass aus so einer Verbindung ein Leben entstanden ist.

Die Verurteilung der Gesellschaft
Leider gelten Frauen die von Sozialleistungen leben um ihre Kinder alleine großzuziehen in unserer Gesellschaft momentan alles andere als „königinnenlich“.
Stattdessen haftet ihnen der Ruf hinterher, „Schlampen“, „Faule Luder“ und „Schmarotzer der Gesellschaft“ zu sein.
Frauen jedoch, die ihre Kinder in Erziehungsanstalten abgeben und die Erziehung ihrer Kinder für einen halben Tag und noch mehr an andere abtreten gelten als verantwortungsvoll.
An diesem Beispiel erkennt man, wie man(n) die öffentliche Meinung beeinflussen kann. Durch diese Propaganda, traut sich eine Mutter gar nicht mehr für ihre Dienste an der Gesellschaft - denn eine Gesellschaft würde es ohne, dass eine Frau erst für 9 Monate ihren eigenen Körper selbstlos für jemand anderen zur Verfügung stellt, diesen dann unter Schmerzen auf die Welt bringt, ihn mit viel Mühen und Arbeit großzieht gar nicht erst geben - Forderungen hinsichtlich ihrer Leistungen zu stellen.
Stattdessen freut sie sich schon, wenn sie so viel zum Lebensunterhalt bekommt, damit sie und ihre Kinder nicht verhungern. Viele vergessen schlicht und ergreifend, dass sie ohne einen anderen Menschen auf diesem Planeten und die vorangegangene Arbeit, gar nicht erst ein Gehalt etc. erhalten würden, geschweige denn, so komfortabel leben könnten.

Finanzielle Unterstützung
Die Gesellschaft gibt ihre Steuern lieber für alles Mögliche aus, doch nicht für Mütter die bei ihren Kindern bleiben wollen. Lieber noch für einen Kindergartenplatz oder einen Hort, der dem Steuerzahler mehr Steuern kostet als die Mutter, die zu Hause bei ihrem Kind bleiben will.
Lieber für einen Heimplatz, in das die Kinder gebracht werden, wenn die Mütter die Erziehung hinsichtlich ihrer Belastung einfach nicht mehr schaffen. Soll die Mutter doch ihr Kind zu einer Tagesmutter geben und für diese 400 Euro bezahlen, als 359 Euro im Monat zu bekommen, um sich um ihr Kind selbst kümmern zu dürfen. Für jemanden der fremde Kinder erzieht gilt es als Beruf, für jemanden der eigene Kinder erzieht, gilt es als NICHTS.
Also, die eigenen Kinder an Fremde abgeben um in die Arbeit zu gehen, damit man diese dann für die Erziehung der eigenen Kinder bezahlen kann. So hat dann auch der Staat etwas davon, der somit aus einem Beruf, nämlich dem der Mutter, zwei daraus kreiert hat:
1. Erzieher, Kindergärtnerin etc.
2. Den Ersatzberuf der Mutter
Da immer noch die Meinung herrscht, dass es einem Volk nur dann gut geht, wenn so Viele wie möglich darin arbeiten, geht das Ganze eben soweit, dass man dies zu Lasten des wichtigsten Berufes auf diesem Planeten praktiziert: Mutter.
Hier gilt das Prinzip: „Quantität statt Qualität“.

Die Solidarität hinsichtlich des Lebens
Die Solidarität der Steuerzahler hinsichtlich des Lebens sieht so aus, dass für Kriegsmittel die Billionen von Euros, Dollars etc. kosten um das Leben anderer Kinder zu nehmen, gerne investiert wird.
Für Mütter, die dieses Leben schenken und großziehen, nichts.
Hier zeigt sich ganz klar das Patriarchat, das alle Fäden in den Händen hält. Hier zeigt sich, dass kleine Jungs gerade mit dem Räuber und Gendarm spielen beschäftigt sind und dass das Spiel der Mädchen, nämlich „Mutter“ zu sein, eine zweitrangige Position eingenommen hat.
Es zeigt, wer momentan am Drücker ist. Es wird Zeit, sich wieder ein bisschen mehr um das „Leben schenken“ zu kümmern, statt um das „Leben nehmen“.


Der gemeinsame Topf
Um die Mütter nicht länger der willkürlichen Macht der Väter auszusetzen wäre es die beste Lösung, dass alle für den Nachwuchs in ihrer Gesellschaft einen prozentualen Anteil zahlen, von dem dann die Kinder und deren Mütter finanziert werden.
Dies hat den Vorteil, dass sich eine Mutter nicht länger Sorgen darüber zu machen braucht, ob der Vater nun den Unterhalt nächsten Monat bezahlt oder nicht und sie in der Lage ist, die Miete noch rechtzeitig zu überweisen.
Dadurch würde ein immenser Druck auf die Mutter wegfallen, den sie dann auch nicht auf das Kind übertragen würde, auch wenn sie dies vielleicht gar nicht wollte.
Man stelle sich einmal vor, allen berufstätigen Männern und Frauen würde ihr Chef ab nächsten Monat ihr Gehalt nur noch dann überweisen, wenn er Lust und Laune dazu hat.
Selbstverständlich nimmt er sich das Recht dabei heraus, ihr Gehalt zu kürzen, wann immer ihm danach ist.
Diesen Druck müssen allmonatlich Millionen von Frauen auf dieser Welt ertragen, wobei sich viele davon erst gar keine Hoffnung zu machen brauchen überhaupt etwas Geld zum Leben zu erhalten und dies alles noch mit der zusätzlichen Verantwortung für ein weiteres Menschenleben.
Dazu muss man sagen, dass die Emotionen die zwischen einem Chef und seinem Angestellten herrschen, schon sehr hoch sein können, aber zwischen einem Paar welches gemeinsam ein Kind gezeugt hat und sich getrennt hat, schlagen die Emotionen doch in der Regel weitaus höher. Die Lebenserhaltungskosten für Menschen sind jedoch zu wichtig, um sie von Emotionen oder dem Verstand abhängig zu machen.

Der umgekehrte Fall
In einem Matriarchat würde jede Frau die ein Kind gebärt königlich dafür entlohnt werden, so dass sie sich für den Rest ihres Lebens keine Gedanken mehr über ihren Unterhalt zu machen braucht. Der Rest der Bevölkerung würde für jegliche Arbeit gerade Mal den Sozialhilfesatz erhalten, aber nur wenn den Müttern danach ist. Dies wäre dann genau der umgekehrte Fall wie er jetzt gerade auf dieser Welt herrscht.
Doch Mütter haben in der Regel ein natürlicheres Empfinden dafür was ungerecht ist und was nicht, deshalb würde es wahrscheinlich gar nicht so weit kommen. Wenn man sich die Idee des „gemeinsamen Topfes“ einmal genauer ansieht wird man erkennen, dass auch der Mann dabei nicht schlecht wegkommt, denn so wird verhindert, dass er unnötig von der Frau ausgebeutet und nur nach seinem Geldbeutel ausgesucht wird.
Außerdem hat er die Gewissheit, dass die Frau nur aus dem Grunde bei ihm bleibt, weil sie auch wirklich etwas für ihn empfindet. Wobei reiche Männer sich dessen wohl nie so ganz sicher sein können.

Die Doppelmoral
Unsere Gesellschaft wird immer als Gesellschaft angesehen, außer es geht um den Unterhalt der Kinder dieser Gesellschaft. Ab diesem Zeitpunkt gehören diese Kinder nicht mehr der Gesellschaft. Die Kinder gehören zur Gesellschaft wenn es darum geht sie in den Krieg zu schicken, da gehören sie wieder dazu, doch beim Unterhalt nicht.
Genauso verhält es sich mit der Individualität. Seltsamerweise sagt die Gesellschaft beim Aufziehen ihrer Nachkommen, dass es sie nicht kümmert und doch jeder nur ein Individuum ist. Wenn doch jeder nur ein Individuum ist, warum zahlt dann hier jemand Steuern? Warum gibt es für die Gesellschaft, Polizei, eine Regierung etc. wenn doch jeder hier nur auf sich gestellt sein soll?
Warum macht man gerade bei der Mutter eine Ausnahme und verweist auf Individualität?

Richtigstellung
Die Behauptung, eine Mutter zieht ihr Kind groß und geht gleichzeitig arbeiten ist schlicht und ergreifend falsch. Diese Mutter zieht NICHT ihr Kind groß, sondern diese Aufgabe übergibt sie in diesem Moment jemand anderem. Dieser kümmert sich dann um die Aufgaben die sonst die Mutter erledigt. Dies muss an dieser Stelle noch einmal klar und deutlich gesagt werden. Somit tauscht die Mutter nur die Arbeit mit jemand anderem, nicht mehr und nicht weniger. Sie wird dadurch weder fleißiger noch besser.


Die Ausrede
Viele Männer verstecken sich hinter der Ausrede, dass es doch nicht mehr genügend Arbeit gibt und sie doch nur Opfer des Systems sind und deshalb auch nicht in diesen gemeinsamen Topf einzahlen können.
Dies ist jedoch nicht ein Problem der Mütter sondern der Männer selbst, die sich aufgrund dessen, dass ein paar wenige Männer auf diesem Planeten Systeme installiert haben, welche die breite Masse ausbeuten, selbst in diese Lage gebracht haben, da sie dies zuließen. Die Aufgabe der Männer auf diesem Planeten ist es sich darum zu kümmern, dass alle im Volk genügend Nahrung und Ressourcen zur Verfügung haben damit jeder hier in Würde leben kann.

Die Auswirkungen
Die Auswirkungen eines patriarchal geprägten Lebens sind fatal. Es besteht schlicht und ergreifend keine Achtung mehr vor dem Leben. Dem Menschen wird aufgrund seiner Lebenssituation beigebracht, dass nur das Recht des Stärkeren zählt. Das Leben, sein Leben, hat für die Gesellschaft, im Fall der Mutter die Zuhause bleibt und mit dem Minimum an Unterhalt zurechtkommen muss, keinen Wert.
Für jemanden der von seiner Mutter in eine Erziehungsanstalt gegeben wurde hat sein Leben für seine eigene Mutter keinen Wert. Dies wird der Mensch sein Leben lang nicht vergessen und das was er als Affront gegen das Leben selbst als Kleinkind empfunden hat, legt sich auf ihn und er wird es am Schluss selbst.
Er wird Dinge erfinden, Dinge zu sich nehmen welche ein Affront gegen das Leben selbst sind, gegen sich selbst.

Die Lösung
Nur wenn einem kleinen Menschen von Anfang an gezeigt wird, dass er von Seiten der Gesellschaft WIRKLICH willkommen geheißen wird, soll heißen, ihm die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt werden, dass er in Würde von seiner eigenen Mutter großgezogen werden kann und seine Mutter deshalb nicht gezwungen wird ihn in eine Erziehungsanstalt zu übergeben und noch die Zeit findet, sich bei dieser schweren Aufgabe ein wenig zu entspannen, wird sich das Ganze positiv auf diesen neuen Erdenbürger auswirken.
Die Frau muss jederzeit so frei und unabhängig von ihrem Mann sein, dass sie sich, wenn sie merkt, dass keine Liebe mehr zwischen ihnen herrscht, jederzeit von ihm trennen kann, ohne dass ihr und ihrem Kind daraus ein Nachteil entsteht.
So wird das Ganze zu dem was das Leben eigentlich sein sollte: „Ein Geschenk“.
Der Mensch kann sich aufgrund dieses Gefühls schneller und besser entwickeln und zu einer selbstständigen, das Leben und sich selbst liebenden Persönlichkeit heranreifen, da er nicht schon von klein auf, anhand dem Beispiel seiner eigenen Mutter so geprägt wurde, dass nur das Recht des Stärkeren zählt.

Meine eigene Geschichte
Selbstverständlich gefällt es dem Patriarchat die Kinder schon von klein auf, auf seine Seite zu ziehen. Deshalb steckt man sie schon sehr früh ohne Mutter in Anstalten wo sie zu „Kämpfern“ ausgebildet werden.
Wieder ein paar Energien mehr, welche die eigene Energie stärken. Ich war selbst ab dem dritten Lebensjahr ganztags im Kindergarten. Ich kann mich noch sehr genau daran erinnern wie das war. Erstens einmal hatte ich noch kein Zeitgefühl. Ich dachte die Zeit in diesem Kindergarten geht nie rum. Als die Mutter mich dort abgab lag die Ewigkeit vor mir. Das Schlimmste daran ist jedoch, dass man keinen Rückhalt mehr durch die Mutter hat. Man ist den Heimtücken und Gewalttaten der anderen Kinder ausgeliefert. Ein Kind welches nicht treten, hauen, beißen oder hinterhältig sein will hat im Kindergarten keine Chance und wird nur gemobbt. Nicht einmal auf die Toilette konnte ich alleine gehen, ohne von den anderen genervt zu werden.
Die Kindergärtnerinnen waren für mich nicht wirklich anwesend. Mal ein bis zwei kurze Worte am Tag, das war`s. Ansonsten, habe ich mich beschäftigt, nicht weil ich wirklich Spaß daran hatte, sondern weil mir nichts anderes übrig blieb vor lauter Langeweile. Man lebt den ganzen Tag nur auf den einen Punkt hin, nämlich dass einen die Eltern aus dem Kindergarten wieder abholen. Es ist sonst im Kindergarten nichts, aber auch gar nichts von Relevanz. Das Vertrauen in die Mutter ist natürlich bis in die Grundpfeiler erschüttert. Man kann als Kind nicht nachvollziehen, warum sie einem das antut. Man denkt sich, wenn einen die eigene Mutter so abscheulich findet, dass sie einen den ganzen Tag weggibt, muss man wirklich ein schlechter Mensch sein. Es ist kein Vergnügen mit einer Horde von Kindern zusammen zu sein, bei dem jeder nichts Besseres zu tun hat als sich als den Größten hinzustellen.
Ich hätte gerne auf diese Erfahrung verzichtet und mir wäre es lieber gewesen erst in einem Alter, in dem sich nicht mehr alles wie die Ewigkeit anfühlt und in dem ich schon etwas bewusster mit den Anfeindungen der anderen Menschen umgehen hätte können, von der Mutter getrennt worden wäre.
Das Patriarchat wird sagen: „Wieder einen Kämpfer mehr“.
Es ist sehr wichtig, dass kleine Kinder auch schon ab dem Krabbelalter mit Gleichgesinnten zusammenkommen. Wichtig ist nur, dass die Mutter dabei ist, da es sich dann wesentlich ungehemmter der Umwelt nähern kann. In dem Moment wo die Mutter dabei ist, fühlt sich ein Kind weitaus weniger von seiner Umwelt verletzt. Im Kindergarten ist dies jedoch nicht der Fall. Die wichtigste Bezugsperson fehlt und es sind lediglich eine Handvoll Erzieherinnen vorhanden welche die Mutter nicht annährend ersetzen können. Das Kind ist den ganzen Tag sich selbst überlassen und kann bei Gewalttaten und Mobbing nicht zu seiner Mutter gehen, damit diese ihm so viel Trost spendet, dass eine zu starke unbewusste Abgrenzung hinsichtlich seiner Außenwelt nicht nötig ist. Stattdessen herrscht bereits im Kindergarten das Recht des Stärkeren. Dies ist keine gute Voraussetzung um einem Kind menschliche Werte zu vermitteln. Deshalb sieht unsere Gesellschaft auch genauso aus wie sie jetzt ist, es zählt nur das Recht des Stärkeren und im Kindergarten soll man schon so früh und unbewusst wie möglich darauf vorbereitet werden. Was bleibt sind:
1. Der „Allesniederstrecker“
2. Der „Schneckenhäuslesucher“

Zusammenfassung

Eine Mutter hat heutzutage drei Möglichkeiten:
1. Verhungern
2. Abhängigkeit
3. Vater/Männerrolle

Um der Mutter wieder ihre Würde zurückzugeben und sie mündig werden zu lassen, müsste es so aussehen:
1. Genügend Nahrung
2. Unabhängigkeit
3. Mutter/Frauenrolle

Erst wenn die Mutter in der Gesellschaft akzeptiert wird, ohne von einem Mann abhängig zu sein oder in dessen Rolle zu schlüpfen, kann man von wahrer Emanzipation sprechen.

Aus einer anderen Perspektive
So wie es jetzt ist wurde das System vom Ego aufgebaut, welches vom Verstand und den Emotionen geführt wird. Der momentanen männlichen Energie ist es daran gelegen das Kind so schnell wie möglich von der Mutter zu entwöhnen. Je weniger Einfluss die mütterliche Energie auf das Kind hat, je mehr kann man selbst darauf Einfluss nehmen und es nach seinen Maßstäben erziehen. Spätestens im Alter von 6 Jahren muss das Kind jeden Tag um 6 Uhr aufstehen und einen 8 Stunden Arbeitstag absolvieren, um sich in die Machtstrukturen des auf dem Patriarchat gegründeten Staates schon so früh wie möglich einzugliedern.
Eine vom Patriarchat infizierte Frau wird dies jedoch als Segen annehmen.
Da es keinen härteren Lernprozess für die Frau gibt als sich mit ihrem Nachwuchs intensiv auseinanderzu-setzen, wählt diese Frau den leichteren Weg um ihr Bild der „Friede, Freude, Eierkuchenmutter“ so lange wie möglich aufrecht zu erhalten und gibt das Kind deshalb tagsüber fort.
Der Verstand des Egos gaukelt ihr vor, dass sie eine gute Mutter ist, weil sie sich doch so „gut“ mit ihrem Nachwuchs versteht. Kein Wunder, sehen sie sich kaum. Somit hindert sich die Frau selbst an einem Entwicklungsschritt. Sie lässt die Emotionen die hinsichtlich ihrer eigenen Schändung entstanden sind, denn alle Kinder die nicht durch die wahrhaftige, andere Hälfte entstanden sind, sind das Produkt einer Schändung, gar nicht erst hochkommen, indem dass sie der Manifestation ihrer Schändung aus dem Weg geht. Bei einem gewissen Entwicklungsstand mag dies von Vorteil sein, das „Objekt seiner Schändung“ erst einmal etwas aus der Ferne zu betrachten. Dadurch hat man einen gewissen Abstand zu seinen Emotionen. Als Gegensatz hierzu steht die „Übermutter“, die sich für ihr Kind aufopfert, wobei das schlechte Gewissen, dass man sein Kind fortgegeben hat, auch zu eben jener führen kann und das Defizit aus der Kindheit Mutter und Kind bis zum Tode emotional zusammenschweißt. Nur durch die Konfrontation und die daraus sichtbar hochkommenden Emotionen kann sie letztendlich ihre Schändung erkennen und aufarbeiten. Dies ist der Weg den die Frau gehen muss und es ist ihre Entscheidung, wie sie ihn gerade gehen kann. Dazu müssen jedoch erst einmal die wichtigsten Grundlagen geschaffen werden um diesen Weg auch so frei wie möglich beschreiten zu können. Was nach diesem Weg bleibt ist eine Frau, die nicht mehr im außen „Mutter“ spielt, während im Unterbewusstsein noch der gärende Schlamm der Schändung sitzt und keinerlei gesundes Verhältnis zum Kind aufkommen lässt. Erst wenn eine Frau diesen Schritt vollzogen hat und ihre künstliche Mutterrolle abgelegt hat, die auf dem Verstand und den Emotionen des Egos aufgebaut ist, kann sie zu einer wirklichen Mutter werden die alles umschließt.




                              Gedichte




Das Ego das ist gar nicht schlau
macht auf „Friede, Freude, Eierkuchen“ genau
bis kommt ein helles Licht daher
um erzählen dem Ego von noch viel mehr

Das Ego findet dies gar nicht gut
und will verscheuchen des „Teufels Brut“
es disst und mobbt wo es nur geht
damit das helle Licht vergeht
und hat geschafft es zu vertreiben
dann kann es wieder „Eierkuchen“ verreiben


*



Bist mal oben du mal unten
scheinst du hast es überwunden
kommt auf einmal mit `nem Schlag
jemand zu dir der dich mag

Stellt dein Leben auf die Beine
denn du hattest vorher keine
Nimmt jetzt alles in die Hand
kannst ihm geben nun dein Pfand


*

 
Ja das Leben ist so hart
deshalb quält man hier so zart
die Seele die noch klein und fein
damit sie lernt auch so zu sein
wie der große Rest der Welt
denn ganz hart ist was gefällt


*


Tochter sein ist wirklich schwer
glaubst du doch es geht nicht mehr
es geht nicht mehr ganz ohne dich
wärst du nicht da lässt du im Stich

Du hängst dich an des Vaters Kleid
und denkst er nur für dich bereit
doch wenn du aufwachst in großer Stunde
wirst seh`n du dass in dieser Runde
nicht du bist der ihm bringt das Glück
so ziehst du dich von ihm zurück


*


Du bist der Herrscher dieser Welt und hoffst,
 dass nichts zusammenfällt.
Hast manipuliert, verraten, verkauft,
die Seele der Menschen als Trank dir gebraut
hast Kriege verhindert und warst der Krieg
hast Krankheit gemindert bis zum Tode Sieg
hast die Nahrung der Menschen
ungenießbar gemacht
das Wasser zum Trinken lief runter den Bach
die Reserven der Erde bis zum Anschlag verletzt
und blutige Zeiten über die Erde vernetzt
die Welt ist nun nach deiner Struktur
und alle fragen: „Warum das nur?“


*


Du hast uns gerettet aus bitterer Not
doch ohne dich waren wir auch schon tot

Du kamst mit Bonbons wie Kinder sie mögen
und machtest die Seelen nicht satter die trägen

Du verlangtest Dankbarkeit über so viele Jahre
und nahmst uns die Luft mit deinem Gebare

Es ist nur ein Retter der für die Tat nichts verlangt
sonst ist es eine Beziehung die vorher schon krankt


*

Du spiegeltest mir meine
 eigene Demütigung vor
und zeigtest mir auf
 was ich war für ein Tor

Wärest du nicht gewesen
wäre ich noch verbannt
doch durch deine Liebe
reichte selbst ich mir die Hand

Es ist das Vertrauen,
 das zu sich selbst nicht vergeht
es löst alles auf
was nicht für ewig besteht


*


Du bist ein kleiner Junge noch
doch denkst du von dir selber doch,
dass du bist auch der Stärkste hier
und pinkelst munter im Revier

Du streifst mit deiner Waffen List
und suchst wo du noch nicht gepisst
damit du zeigen kannst der Welt,
dass du`s bist der am hellsten bellt


*


Es gibt für dich nur dich allein
die anderen sollen glücklich sein,
dass du bist hier auf dieser Welt
und hoffst, dass nichts zusammenfällt

Du freust dich auf des Teufels Brut
damit du zeigen kannst die Wut
die Wut die du in deinem Bauch
so denkst du dir das kann ich auch


Ich kann zwar nicht das Leben schenken
doch werde ich mein Schicksal lenken
ich werde nehmen dieses viel
dann bleib ich Sieger in diesem Spiel


*


Du liebst die Panzer, die Granaten
du liebst es selbst im Blut zu waten
es darf nur nicht dein Eigenes sein
denn dabei fühlst du dich ganz klein

Du bist ein Schreier dieser Nacht
der nässend sich ins Bette macht
 versuchst es täglich zu kaschieren
indem die anderen dir parieren


Du glaubst, du kannst damit jetzt blenden
indem du kannst Leben verschwenden
doch wird es nur dein Eigenes sein
da kannst du noch viel lauter schrei`n

Es wird dich niemand so auch hören
da kannst du hier noch viel zerstören
doch Liebe wirst du nicht erlangen
du bleibst nur in dir selbst gefangen

*


Du experimentierst hier und tüftelst da
du freust dich, dass du bist jetzt da
 erfindest viel in deinem Drang
bist stolz darauf was dir gelang

Hauptsache, dass es funktioniert
dies ist es was dich nicht blamiert
egal was für ein Nutzes Zweck
und plötzlich waren sie alle weg


*


Die Frau die ist dir nicht zu nackt
da denkst du dir in deinem Fakt
das werd ich ändern hier und jetzt
auch wenn ich sie dabei verletz`

Du nimmst den Stift, den eitlen kleinen
und zeichnest für den Sinn den deinen
Stoff von des Frauen Kleider weg
so hast erfüllt dir deinen Zweck


*


Die Frau die ist nur für dich da
dies ist für dich schon sonnenklar.
Sie soll dich stützen und begleiten
soll dir helfen in den Weiten
in den weiten Nebelfeldern
die getränkt mit Blut der Eltern
mit dem Blut der Mutter dein
deren Herzen blutend schrei`n.

Sie soll ihr eigenes Blut vergießen
nur damit kannst du dich ergießen
ergießen dich in deinem Ruhm,
hoch lebe Patriarchentum


*


Du bist nicht reif das bist du nicht
du schlängelst dich aus deiner Pflicht
aus deiner Pflicht hier zu ernähren
und klagest noch wenn sich beschweren
wenn sich beschweren der Elend Kinder
du züchtest dafür lieber Rinder
die werden umso schneller satt
damit man auf dem Grille hat
das was hätte hier so viel ernährt
doch in deiner Welt verkehrt
lebst du nur für dein eigen Soll
reif bist du noch nicht, nur voll


*


Du plünderst wie es hier nur geht
und hoffst, dass irgendwann verweht
deines Habgiers leise Spuren
sind nicht besser als der Huren
der Huren Niederfall vorm Leben
doch es ist auch dein Bestreben
dieses Leben nicht zu ehren
deshalb ist es dein Begehren
es zu schänden und zu rauben
auch wenn noch so hoch die Trauben
bis zum letzten Trankes Gift
Prosit auf des Haders Zwist


*


Du musst der Frau Freiheit gewähren
nur so kann sie dir auch gebären
den Pfad zu deinem eigenen Glück
nur so gibt es nie mehr zurück


*



Du sagst du liebst die Mutter
doch gehst du täglich hin
und schlachtest ihre Kinder
erklär den tieferen Sinn

Du sagst du liebst die Mutter
und schändest ihren Leib
und hoffst im selben Zuge,
dass nichts von dir drin bleibt

Du sagst du liebst die Mutter
doch deine Worte sind nur leer
komm geh und spiele weiter
doch liebe sie nicht mehr



*



Wiegend wie der Wind die Blume
 streckst du deine Arme aus
pendelst hin und her die Seele
 und fühlst dich ganz wie zu Haus

Pendelst, schwingst und senkst die Glieder 
hörst dem leisen Rauschen zu 
und durch wohl bekannte Lieder
kommt nun deine Seel` zur Ruh`

Hörst den Takt der dir geblieben
als du noch im Schlafe standst
denn es war das erste Wiegen
kurz bevor du hierher fandst


*


Hunger hier und Hunger da
Junge freut sich hoppsala,
dass sein ganzes viele Geld
braucht allein auf dieser Welt

Fährt mit Anstand und kokett
er die teuerste Corvette
hat `nen Brilli an sei`m Arm
musst` man buddeln ohne Charme

Braucht viel Platz er hier und da
denn er findet`s hoppsala
dass die Welt für ihn gebor`n
doch sein Leben bleibt verworr`n

Kontrolliert hier, kontrolliert da
Junge freut sich hoppsala
dass er hat hier so viel Macht
man wer hätte das gedacht

Doch was will er kontrollieren
nur, dass kann er nichts verlieren
doch hat längst er schon verlor`n
denn sein Leben bleibt verworr`n

Ruhme hier und Ruhme da
Junge freut sich hoppsala,
dass er kann hier dirigieren
alle Menschen so fingieren

Lebt in „Saus und Braus“ so jetzt
hat die Fäden hier besetzt
hängt im eigenen Netze fest
hofft, dass Sturm ihn fallen lässt

Zittert nun bei jedem Wind
wie ein ängstlich kleines Kind,
dass die Spinne ihn nicht sieht
singt sehr schnell sein eigen` Lied

Junge hängt so hier und da
findet`s nicht mehr hoppsala
freut sich auf des Chaos Sturm
fällt herunter, er der Wurm


*


Bin gehemmt da du nicht bei mir
setze meine Miene auf
kann nicht frei mich so entfalten
kann mir selbst nicht geben Lauf

Warte bis du kommst bald wieder
dies ist nur mein einziger Zweck
kann nicht leben so die Lieder
die das Leben in mir weckt