Durch die Habgier ein paar Weniger


Haben sie sich eigentlich nie die Frage gestellt, warum ein Volk 60 Jahre arbeitet und dabei immer ärmer wird statt reicher?! Wir wollen der Sache auf den Grund gehen. Eigentlich wäre es ein absolut Leichtes, dass sich ein Volk nach 60 Jahren Arbeit mit dem Nötigsten versorgt hätte. In 60 Jahren müsste das Volk so weit sein, dass es hier für jeden eine mietfreie Wohnung gebaut und eine kostenlose Energieversorgung zur Verfügung gestellt hätte, von der Nahrung ganz zu schweigen, die von alleine wächst und dessen Hauptarbeit die Sonne erledigt und die Erde, so dass der Mensch die Nahrung eigentlich nur noch verteilen müsste.
Warum funktioniert das nicht?
Warum haben die Menschen, obwohl sie 60 Jahre hart gearbeitet haben immer weniger, statt mehr?
Eigentlich müssten wir rundum zufrieden und glücklich sein und uns in unserem Wohlstand nur so suhlen und unser Leben genießen, doch irgendetwas steht da im Weg. Irgendetwas lässt die Menschen zwar arbeiten, aber dennoch zu nichts kommen.
Was ist das?
Der Grund ist sehr einfach: „Es partizipieren nur sehr Wenige von der Arbeit des Volkes und dessen Ressourcen“.
Als erstes einmal sind hier die Banken zu nennen, welches die größten Schmarotzer im Volk sind. Sie leihen dem Volk dessen eigenes Geld für enorme Zinsen aus, ohne dafür selbst gearbeitet zu haben und lassen das Volk somit ausbluten, da sie mit dem Gewinn der Zinsen, die erleistete Arbeit des Volkes einkaufen. Gegen so viel Dreistigkeit hat ein Volk keine Chance auf Dauer seine Leistung auch behalten zu können. Es gibt für jemanden, der einem ganzen Volk dessen eigenes Zahlungsmittel drucken und unter Zinsen verkaufen darf, keine Konkurrenz. Früher oder später wird alles Erarbeitete den Banken gehören. Somit haben die Banken das Volk versklavt. Sie kaufen alles ein was es in dem Land gibt, Medien, Zeitungen, Firmen und sogar die Dinge, die vorher verstaatlicht waren, wie zum Beispiel die Eisenbahn, die Autobahn etc., nur so können sie sicher sein, auch alles vom Volk zu erhalten, die Dinge werden einfach privatisiert. Am Ende gehört nichts, aber auch gar nichts mehr dem Volk, sondern nur noch den Banken und dessen Besitzern. Diesen ist es dann ein Leichtes, die Kontrolle über das Volk durch Gesetze, Verordnungen etc. zu halten. Das Volk soll so wenig wie möglich mitbekommen, dass es ausgebeutet wurde, stattdessen wird es in die Arbeit getrieben wo es nur geht, damit es wenig Zeit hat über diese ganzen Zusammenhänge nachzudenken. Ihm wird weisgemacht und erzählt, dass die Wirtschaftskrise vom „lieben Gott“ so gewollt ist und niemand etwas dafür kann. In Wirklichkeit geht es dem Volk deshalb immer schlechter, weil die Zinsen, die das Volk für die Banken erwirtschaften, von Jahr zu Jahr höher werden und dem Volk deshalb selbst immer weniger zum Leben bleibt. Selbstverständlich gibt es auch noch kleinere Schmarotzer in diesem System, zum Beispiel diejenigen, die mit einem einzigen Telefonanruf, Millionen oder Milliarden verdienen und dann für den Rest ihres Leben andere für sich arbeiten lassen oder diejenigen, welche andere für sich arbeiten lassen und durch dessen Arbeit immer reicher werden. Ein Mensch kann nicht mehr als 24 Stunden am Tag arbeiten, dies heißt, kein Mensch kann sich auf normalem Wege ein Vermögen erwirtschaften, außer er beutet die Leistungen von anderen Menschen aus und bündelt sie auf sich. Eine andere Variante ist auch noch zu glauben, dass man der Besitzer der Arbeit der Erde wäre (Rohstoffe) oder gleich deren Besitzer. Kein einzelner Mensch hat das Recht, die Arbeit der Erde für sich alleine zu horten und dem Rest der Menschheit für viel Geld zu verkaufen, dies ist asozial. Genauso asozial ist es, selbstverständlich so wie die Banken, Zinseinstreicher zu sein und somit auch andere für sich arbeiten zu lassen oder aber nur ganz Wenige an den neuen Technologien partizipieren zu lassen. Am Ende jedoch wird nur noch der größte Schmarotzer unter allen übrig bleiben – die Banken.
Selbstverständlich liest man von diesem Umstand nichts in unseren Medien, warum wohl? Stattdessen werden die demütigsten und bescheidensten Menschen im Volk - diejenigen, welche für sich am wenigsten in Anspruch nehmen - als die Asozialsten hingestellt, in Deutschland sind dies die Hartz4 Empfänger. Dies wird deshalb gemacht, damit sich die Aufmerksamkeit der breiten Masse nicht auf die wirklichen Schmarotzer richtet. Außerdem sind den Reichen des Volkes, die Hartz4 Empfänger ein Dorn im Auge, da sie an diesen nicht verdienen konnten – bislang. Durch neue Gesetze und Maßnahmen werden die Hartz4 Empfänger
gezwungen, umsonst und ohne Bezahlung, durch ein so genanntes „Praktikum“, bei Firmen zu arbeiten.
An diesem Beispiel, wird die Versklavung besonders deutlich. Wir leben in einer Zeit, in der es sich der Mensch durch seine neuen Technologien richtig gemütlich machen könnte. Diese könnten die Arbeit vereinfachen oder gleich ganz übernehmen und es müssten deutlich weniger im Volk arbeiten. Durch ein krankes System, bei dem nur sehr Wenige partizipieren, wird jedoch der Segen der Menschheit zum Fluch.
Es ist so aufgebaut, dass der Mensch zum Arbeiten gezwungen wird – auf Teufel komm raus – damit die Wirtschaft angeblich nicht den Bach runtergeht. Mütter müssen anderen ihre Kinder zum Erziehen geben, da es sich dann „Arbeit“ nennt und die Mütter werden dann ebenfalls in „Arbeit“ geschickt. Statt es sich schön zu machen und es sich so einzurichten, dass so wenig wie möglich im Volk arbeiten müssen, ist es genau umgekehrt. Menschen werden in 1 Euro Jobs geschickt, müssen Ameisen zählen, Hauptsache sie arbeiten.
Der erste Schritt in eine Zivilisation, wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen.
Dies würde dem Menschen seine Würde wiedergeben.
Kein Mensch wäre mehr gezwungen, Sklavenarbeit zu erledigen. Zu glauben, dass dann niemand mehr arbeitet ist Humbug. Es gibt genügend Menschen, die würden sich dann gerne noch etwas zum Grundeinkommen dazuverdienen und dies mit einer ganz anderen Freude und Motivation. Selbstverständlich, dürfte der Mensch diesen Verdienst aus seiner eigenen Arbeit dann auch behalten, damit das Ganze gerecht bleibt, außer er übertreibt. Die Arbeit die niemand gerne macht, wäre dann auch gerechter bezahlt als jetzt.
Die Menschen wären untereinander menschlicher, da der Selbsterhaltungstrieb keine tierischen Ausmaße mehr annehmen würde. Es geht nicht mehr auf „Leben und Tod“, so wie in der Tierwelt, sondern es wäre der erste Schritt in eine menschliche Zivilisation.
Niemand müsste mehr für seine Existenz betteln oder kämpfen, genügend Technologie, Energie und Nahrung ist vorhanden, aber nur, wenn sie auch im Volk gerecht verteilt wird. Stattdessen, arbeiten wir uns in den Ruin, da durch das Verteilen der Geldmenge, durch Zinsen von Arm nach Reich, die breite Masse im Volk immer ärmer wird. Erst sind es die Hartz4 Empfänger, die ihrer Kaufkraft beraubt wurden, dadurch blutet der Mittelstand aus und am Ende, sind dann die Reichen dran. Gewinnen wird keiner. Stattdessen wird die Hochkultur verschwinden – durch die Habgier ein paar Weniger.





         Begriffserklärungen


 
Solidarität
Mit so wenig wie möglich Ressourcen, zum Wohle der Umwelt
 und der Allgemeinheit auskommen


 
Horten
 
Unnötiges zusammenraffen
von Ressourcen, zu Lasten der Allgemeinheit


 
Asozial
 
Erhöhung über die Allgemeinheit,
durch dessen Ausbeutung


 
Asoziale
Handlungen
 
Alle Handlungen, um an unnötig
viele Ressourcen zu kommen,
zum Beispiel durch


 
Zinsen
 
Verleihen von gehortetem Geld
mit der Bedingung, bei der Zurückzahlung noch mehr Geld
 als das Geliehene zum Horten zu erhalten

 
Spekulation
 
Der Allgemeinheit die Güter
durch Hortung wegnehmen,
um sie dann teurer an die
Allgemeinheit zu verkaufen


 
Gewinn
 
Die Allgemeinheit für sich arbeiten lassen, um dann dessen
 Produkte teuer an sie zu verkaufen


 
Hehlerei
 
Die Rohstoffe der Erde,
an die Allgemeinheit verkaufen


 
Betrug
 
Der Allgemeinheit durch Hortung
dessen eigenes Land wegnehmen,
um dann die Arbeit der Sonne
und der Erde, als die Eigene
zu verkaufen

 
Versklavung

Die Arbeitsleistung
der Allgemeinheit,
auf Wenige bündeln





Wie kommt man zu Reichtum?

Niemand kommt zu Reichtum durch seine eigene Arbeitskraft. Ein Mensch kann maximal 24 Stunden am Tag arbeiten, das heißt, er könnte theoretisch maximal das Dreifache eines normalen Arbeiters verdienen.
Selbst, wenn man ihm einen etwas höheren Stundenlohn zugesteht, weil er zum Beispiel studiert hat. Dabei dürfen wir allerdings nicht vergessen, dass dieses Studium vom Volk erst ermöglicht und bezahlt wurde.
Von daher sollte man auch hier, nicht so hoch anrechnen. Wenn er das Doppelte oder Dreifache des normalen Arbeiters verdient, der nicht studiert hat, dann genügt das allemal.
Wobei man an dieser Stelle sowieso einmal die Frage stellen muss, wie viel der Studierende von seinem Erlernten dafür nutzt, um der Gesellschaft einen wirklichen Dienst zu erweisen. Von daher muss alles in einem gesunden menschlichen Rahmen bleiben und es kann nicht sein, dass es in einer Gesellschaft, Menschen gibt, die das 1000fache in der Stunde mehr durch ihre Arbeitskraft verdienen, als ein anderer. So eine Diskrepanz hinsichtlich des Wertes der Arbeitskraft eines Menschen, ist eines zivilisierten Volkes unwürdig. Niemand ist so viel mehr wert, als ein anderer. Im Gegenteil. Der Mensch, der so ein ungerechtes System ausnützt, um in einem überhöhten Maße die Ressourcen und Arbeitsleistungen anderer auf sich zu ziehen, ist bei weitem nicht so viel wert. 

Die Gewinnmaximierer 

Da der Mensch genau weiß, dass er auf normalem Wege nie ein Vermögen erarbeiten kann, benutzt er dazu einen ganz einfachen Trick. Er lässt andere für sich arbeiten. Durch diesen Trick des Abzwackens der Arbeitsleistung von anderen, wird er reich. Je mehr Beschäftigte er für sich gewinnen kann, je mehr Gewinn hat er. Dass er dabei den armen Teufeln ihre eigenen Waren produzieren lässt, die er ihnen dann noch teuer verkauft, als Belohnung, dass sie ihm diese erarbeitet haben, bleibt bei diesem „Arbeitsprozess“ erst mal im Dunkeln. Viele Unternehmer berufen sich dann auf ihr Kapital, welches sie doch dem Volk zur Verfügung stellen, doch woher kam es?

Die Zinseinstreicher

Um noch mehr am Volk schmarotzen zu können, wurde das Zinssystem eingeführt. Der Gewinnmaximierer legt sein schmarotztes Geld auf die Bank. Dann wartet er, bis er mehr zurückbekommt, als er eingezahlt hat.
Selbstverständlich alles ohne eigene Arbeit. Dann hebt er dieses Geld ab und kann sich damit noch mehr Arbeitsleistungen und Ressourcen vom Volk erkaufen. Er selbst, arbeitet keinen Strich für das Volk, er lässt arbeiten. So etwas nennt man auch Versklavung.

Die Spekulanten

Da dem Reichen das Ganze immer noch nicht genügt, um ohne jegliche Arbeit an die Leistungen des Volkes zu gelangen, hat man die Spekulation und Börse erfunden. Hier geht der Reiche mit seinem schmarotzten Kapital hin und setzt es dafür ein, dass es sich noch mehr ohne jegliche eigene Arbeit vermehrt. Hat man damit einen satten Gewinn erwirtschaftet, dann kann man damit wieder die wirkliche Arbeitskraft der anderen einkaufen, einschließlich einen großen Anteil der allgemeinen Ressourcen. Somit sind die Asozialsten auf diesem Planeten die Reichen, da sie ihren Reichtum durch das Schmarotzen an der Arbeitsleistung anderer „erwirtschaftet“ haben. Je reicher man ist, je mehr Menschen müssen für diesen Reichtum arbeiten. Sei es an der Umsetzung der großen Häuser, der Yachten, der Privatjets. Immer werden dafür die Arbeitsleistungen von anderen verwendet.

Reichtum verpflichtet

Würden sich die Reichen wenigstens um ihren Reichtum kümmern, der durch das Ausbeuten der Arbeitsleistung von anderen entstanden ist, dann wäre dies nur halb so asozial, doch sie benutzen die Arbeitskraft der anderen, um ihren Reichtum auch noch zu pflegen. Reichtum verpflichtet!
Richtig, das heißt, ich muss mich um meine Yachten, Häuser, Grundstücke selber kümmern und sie putzen.
So etwas nennt man Verantwortung übernehmen und nicht die Arbeit für sein Eigentum, auf andere übertragen.
Wenn ich ein riesengroßes Haus haben will, bitte, dann aber auch selber putzen und nicht putzen lassen.
Wenn ich eine Yacht haben will, dann muss ich sie selber schrubben und nicht schrubben lassen. Wir sind hier nicht im Kindergarten und wenn ich nicht in der Lage bin, die Güter, welche ich mir auf Kosten der Allgemeinheit „erwirtschaftet“ habe, auch selbst zu putzen, dann habe ich sie schlicht und ergreifend nicht verdient.


Gerechte Verteilung

Um dem hemmungslosen Horten der Reichen ein für allemal das Handwerk zu legen, müssen alle Systeme im Volk gekappt werden, bei denen man ohne jegliche Arbeit, überhöhte Leistungen vom Volk abziehen kann.
Des Weiteren ist es unabdingbar, ein bedingungsloses Grundeinkommen zu installieren, damit es zu derartigen ausbeuterischen Systemen nicht mehr kommen kann und ein Mensch jederzeit die Möglichkeit hat, den Preis für seine Arbeitskraft selbst bestimmen zu können, ohne dass ihm dabei mit dem Tode gedroht wird.


Die jetzige Situation der Ärmsten 

Im Moment haben die Reichen ein System installiert, welches ihnen erlaubt, die Ärmsten zu jeder Arbeit zu zwingen oder sie werden ihrer Existenz beraubt und auf NULL sanktioniert.
Hinsichtlich dessen, dass wir uns in einem der reichsten Länder dieser Erde befinden und das Ganze nur deshalb geschieht, weil der Reichtum durch ein paar wenige Schmarotzer zurückgehalten wird, eine Schande.
Ich war selbst in einer Maßnahme der ärmsten Behörde. Da wurde ich 8 Stunden eingesperrt wie ein Tier.
Ich musste mich im Kreis setzen und Gespräche führen, die ich vom Niveau her nicht einmal im Kindergarten führen musste. Ich habe dort nicht das Mindeste gelernt, sondern ich wurde nur weggeschlossen, damit andere 12 Euro in der Stunde an mir verdienen können. Diese 12 Euro die Stunde, muss dann der Steuerzahler für mich aufbringen, damit das Kapital noch weiter von der breiten Masse auf ein paar Wenige transferiert wird. Als dann noch eine "Tante" kam, die mir beibringen wollte, wie man eine Waschmaschine richtig benutzt, bekam ich in dieser Maßnahme einen "Depressionsschub", der mich aufstehen und zum Arzt gehen ließ. Dieser schrieb mich dann für zwei Wochen krank.
Warum es für einen Harz 4 Empfänger so schwer ist, dieses Spiel mitzumachen?
1. Weiß er, dass er damit das Geld noch ungerechter im Volk verteilt.
2. Weiß er, dass andere im Volk weitaus mehr Geld ohne Leistung kassieren als er, welche sich nicht so einer Demütigung aussetzen müssen und die daran Schuld sind, dass er überhaupt gedemütigt wird, damit diese noch mehr Geld erhalten.
3. Weiß er, dass er durch seine erzwungene billige Arbeitskraft, anderen ihre noch gut bezahlte Arbeitsstelle wegnimmt und dadurch dem Volk mehr schadet als nützt.


Der schmarotzende Effekt einer jeden Gesellschaft

Im Grunde ist jede Generation eine schmarotzende Generation der Vorgängergeneration. Hätte es nicht Menschen gegeben, welche durch ihren Erfindungsreichtum und Arbeit, bereits etwas geleistet hätten, könnte die folgende Generation nicht darauf aufbauen. Niemand im Volk kann durch seine 8 Stunden Arbeit, sich so einen Luxus erarbeiten.
Alles, aber auch wirklich alles, müsste derjenige sich selbst erarbeiten, einschließlich das Plastik für seine Steckdose selbst gießen, die Rohmaterialien für sein Haus selbst schürfen und sich selbst alles für seinen jetzigen Lebensstandard erfinden und erbauen, da würden auch 24 Stunden Arbeit am Tag nicht genügen.
Eine Gesellschaft ist nur deshalb so erfolgreich, weil sie miteinander lebt und nicht gegeneinander. Uns geht es deshalb so gut, weil wir Geschenke von anderen bekommen haben, die weit über das hinausgehen, was wir selbst an einem 8 Stunden Arbeitstag erarbeiten können. Wichtig ist nur, dass wir das nicht vergessen und in einem Wahn von Habgier, die Gesellschaft und deren Ressourcen in einem überdimensionalen Maße ausbeuten. „Gerechte Verteilung“ ist hier das Maß aller Dinge. Es kann nicht sein, dass die schlausten Köpfe im Lande immer mehr Arbeit wegrationalisieren und gleichzeitig verlangt wird, dass alle Menschen weiterhin arbeiten, nur damit ein paar Wenige sich ihre Taschen noch mehr zu Lasten der eigenen Bevölkerung voll machen.
Selbstverständlich gibt es sehr viele Ersatzberufe, welche die Menschheit aber nicht wirklich braucht.
Bestes Beispiel hierfür ist die Arbeit der Mutter, welche jedoch in einer Leistungsgesellschaft nicht als Arbeit gilt. Deshalb müssen an ihrem Kind andere „arbeiten“ und sie selbst darf sich nicht mehr um ihr Kind kümmern, damit dieses asoziale System der Umschichtung der Ressourcen von Vielen auf ein paar Wenige, auch bis zum Anschlag funktionieren kann.
Selbst der Neandertaler war hier sozialer, der seine Beute mit den Daheimgebliebenen teilte.


Alle sind Leistungsträger

Wenn man es ganz genau nimmt, leisten alle etwas im Volk. Die Mutter, die ihr Kind für die Gesellschaft großzieht. Das Kind selbst, welches in die Schule geht und etwas lernt. Der Säugling, der jeden Tag am meisten von allen leistet und dazulernt und deshalb eigentlich auch den meisten Lohn erhalten müsste.
Jeder hier hat sich sein Existenzrecht erarbeitet, schon alleine deshalb, weil er als Erstes an der Eizelle war.


Die Banken

Kein Land braucht Banken. Banken sind nichts anderes als Institute, welche sich das Recht eingeräumt haben, aus dem Nichts, Geld zu schöpfen, um es dann für Zinsen an das Volk zu verkaufen. Das kann das Volk genauso gut, ohne von sich selbst, Zinsen zu fordern. Durch das Zinssystem, welches ohne Gnade, immer mehr Zinsen für die Reichen von den Armen fordert, wird ein Volk in seinen wirtschaftlichen Ruin getrieben. Es kann kein normaler gesunder Wirtschaftskreislauf entstehen, weil das Volk dadurch gezwungen ist, immer mehr zu arbeiten und zu leisten, um die Zinsen für die Reichen zu erwirtschaften, die von Jahr zu Jahr mehr werden. Da dieses Geld jedoch selbst, dann dem Volk zum Leben fehlt, muss es erst recht wieder Kredite aufnehmen und dadurch Zinsen bezahlen, wodurch es wiederum noch weniger selbst zum Leben hat etc. etc. etc.
Dadurch kommt es immer wieder zu einer neuen Wirtschaftskrise, ausgelöst durch ein ungerechtes, schmarotzendes System. In dem Moment, wo wir die wirklichen asozialen Schmarotzer aus unserer Gesellschaft verbannen, können wir endlich ein Leben in Frieden, Würde und sozialer Gerechtigkeit führen.


                                     
Gedichte

Ach sie jammern, ach sie klagen
ob der hohen Steuerschuld
sind es die alleine tragen
was den Staat gar macht so Huld

Jammern so die armen Reichen
dass sie werden ausgenützt
wollen noch mehr in den Kassen
wird vom Staate noch gestützt

Noch zu reich sind gar die Armen
sollen bluten noch so sehr
damit sich leisten arme Reiche
können sich gar noch viel mehr

Dass die armen Reichen haben
so viel Geld das ist schon klar
liegt daran, dass sie gehortet
was den reichen Armen war
*
Ich bin des Vogels freie Welt
kann sagen wie es mir gefällt
hab keine Angst vor Macht und Ruhm
hoch lebe Matriarchentum

Du bist es, der sich bücken muss
machst krumm den Rücken mit Verdruss
hast Angst, du könntest was verlier`n
so lässt du dich auf `s Neue schmier`n

Du willst so Freiheit, ganz kokett
und richtest in deinem Himmelbett
dich kuschelig ein und ganz feudal
nur siehst du nicht, dass ganz anal
dein eigner Scheiß dir kommt zurück
nur gut, dass ich mich nimmer bück
*
Zu herrschen über diese Welt
ist leicht, wenn man im Aug` behält,
dass muss man machen Feinde groß
damit man kann beschützen bloß
den Rest, der einem so vertraut

Man knechtet Volk und sperrt es ein
doch sagt man ihm, dies muss so sein
damit der böse Feind dort draußen
nicht knechten kann das Volk von außen
das Volk, spielt weiter munter mit

Es unterstützt die Kriegestreiber
legt fesseln sich an eigene Leiber
vor lauter Angst, dies bloß gemacht
der Herrscher ist `s der lauter lacht
die Freiheit, wird immer weniger

Es ist zu spät zu rebellieren
das Volk kriecht nun auf allen Vieren
die größte Angst, sie wurd` nun wahr
denn schließlich war schon immer klar
den Feind, schafft man nur selbst
*
Deine Welt dir aufgebaut
schreist du hier nun gar so laut
dass es bleibt so wie es ist

Fühlst dich wie der Held der Träume
kletterst auf ganz hohe Bäume
zu erreichen die süße Frucht

Kommt mit einem Schlag danieder
jemand der ganz andere Lieder
dir zu Singen beigebracht

Zerstört die Illusion die deine
damit du finden kannst im Reime
Wirkliches und Wahrhaftiges

So wird der Feind der dir im außen
der gebracht der Dinge Grausen
nun argwöhnisch beäugt

Nichts mehr wie es du gern wolltest
doch erkennen du nun solltest
nichts ist wie es scheint
*
Land der tausend blutend Seelen
herzzerreißend war dein Schrei
wurde Unrecht dir erfahren
doch es war nur einerlei

Hast verwunden du das Laster
Aufbruch in die neue Welt
willst dort friedlich jetzt nur leben
doch es war kein munterer Gesell

Angst, die noch in deinen Gliedern
lässt verstecken Trauer Not
lässt dich widerfahren wieder
was du glaubtest längst schon tot

Stehst nun auf der anderen Seite
doch auch hier zerreisend Schrei
erst wenn Angst du überwunden
wirst du wahrhaft wirklich frei
*
Wer hält die Menschen für dumm
es ist der, der sich an ihnen bereichert
wer macht die Wahrheit krumm
es ist der, der geldgierig ist

Er bezahlt seine Lügner
ignoriert wo es nur geht
macht gute Menschen schlecht
und zeigt alles verdreht

Belügt die breite Masse
in einem Geflecht der Tyrannei
doch wird es nicht ewig so bleiben
denn die Wahrheit sie macht alle frei
*
Ja, du kannst es wirklich spüren
ja, es mach dich wirklich frei
durchdringend von den fressend Würmern
macht es dein Gehirn zu Brei

Du bist hier der größte Sieger
alle andern sind nur Dreck
kannst es ihnen auch beweisen
denn du löscht sie alle weg

Für den Rest, da hast du Pläne
sollen sein wie Herdenvieh
brandmarkst sie mit deinem Zeichen
sollen springen nur beim „Hüh“

Sollen fressen, sollen saufen
was du ihnen vor nur gibst
voll gepumpt mit deinen Drogen
das genau ist, was du liebst

Impfst sie voll mit deinen Mitteln
damit sie haben kurz nur Halt
Vieh, das ist nur wirklich nütze
wenn sie werden nicht so alt

Ja, so glatt willst du sie haben
abgeschliffen bis zum Stumpf
damit sich freu`n, die fressend Würmer
die gelassen nur den Rumpf
*
Gefolterte Leiche als Beispiel
seit zweitausend Jahren schon
drum höre auf die Obrigkeit
und vergreife dich nicht im Ton

Zudem bist du gleich verschuldet
bereits mit dem ersten "Komm"
deshalb ist es auch kein Wunder
dass sind hier alle so fromm
*
Zensiert wird mit so manchem Triebe
was der Wahrheit übrig bliebe
doch so müssen schau`n wir zu

Seh`n die Hetzer wie sie schreiben
woll`n sich alles einverleiben
unschuldig Blut ist nicht wichtig

Geben selbst den Grund zum Kriegen
glauben so, sie könnten siegen
doch die Welt erkennt

Die Welt erkennt die Kriegestreiber
die ganz froh und munter heiter
schaufeln sich ihr eigenes Grab
*
Reicher Mensch was bist du „aso“
machst hier nur den meisten Dreck
brauchst den Platz der wär` für Viele
doch du siehst ganz einfach weg

Was für Energie benötigt
deine ganze Spielerei
könnten sich gar wärmen Viele
doch dir ist es einerlei

Läufst so, wie der Gockel stolze
auf dem dir geschaffenem Mist
Erde wird aufatmen wieder
wenn du dich von hier verpisst
*
Ist es nicht der, der Seelenpein erkennt
der nicht mehr nur vor seinem Unglück rennt
Der zeigen muss voll pubertärer Scham
dass nichts hier ist was macht ihn Gram?
*
Aufgewachsen in einer Welt
der "Friede, Freude, Eierkuchen" dir bestellt

Du erkennst nicht mehr der geheuchelt Fratze
und fühlst dich wohl unter seiner Tatze

Du spielst dieses Spiel mit Inbrunst und Laune
die Liebe ist es die dich hält im Raume

So glaubst du dies alles sei keine Illusion
und nichts kann dich überzeugen davon

So gehst du mit deiner Prägung des Landes
in des grausam Feindes Handes

Und musst erkennen im selben Zug
dass alles war vorher dein eigen Betrug

Zerrissen nun von dieser Sicht
spürst du nun es geht nun nicht

Du kannst nicht mehr leben wie zuvor
du kommst dir vor wie ein geheuchelt Tor
*
Hassen tat ich dich mein Bruder
warst so edel im Gemüt
zeigtest meine Schattenseiten
welche waren aufgeblüht

Warst der Edle von uns beiden
warst der reinen Herzens liebt
konnt` nicht länger widerstehen
bis ich mich ganz selbst geliebt
*
Der Christ das Kind wurde gebor`n
um gnädig zu verstricken
die eigenen Wünsche so ganz klein
in anderen zu erquicken

Da liegt das Bündel, Menschlein klein
die Windel vollgeschissen
so will der große Mensch auch sein
drum bete ganz verdrissen

Bete, dass ein anderer mag
den Scheiß von dir zu nehmen
bete laut und treu und fromm
um lulig einzusämen

Einzusämen dein Gemüt
in Wunder die nicht kommen
denn oh Freude, Scheiß und Lied
nur du hast dir`s genommen
*
Tot, zerfressen und verweset,
das bist du, oh Bruder mein
denkst, dass in dir Leben wäre
welches in den Gliedern dein

Tot bist du und alle deine
Worte sind nur Schall und Rauch
nichts dringt durch den Schmerz den deinen
auch wenn man`s versuchet auch

Hass durchtränkt dein ganzes Wesen
schön garniert mit „Wortverdrehn“
Dämonen lenken deine Schritte
helfen dir beim steh`n und geh`n

Kommt mal einer der dir faselt
von der Liebe, ach wie fein
ist es dir, als wenn er redet
in Chinesisch, das nicht dein

Schaust ihn an, mit großen Augen
denkst, von wo kommt der denn her
soll zurück aus seiner Hölle
willst nicht hören ihn noch mehr

Zu schön sind deine Barbareien
Hass durchtränkt dein eigen Blut
willst es so auch weitergeben
an die selbst gezeugte Brut

Wahrlich ist ein Außenseiter
der von wahrer Liebe spricht
in des Teufels Räuberhöhle
ist man darauf nicht verpicht
*
Ging durch Zweifels tiefsten Keller
hab berührt die Einsamkeit
oftmals war er leer der Teller
welcher stellt die Lieb` bereit

Ging durch blutend dunkle Gassen
haben mein Gesicht zerfetzt
waren unerreicht die Trassen
welche meine Haut benetzt

Ging in meines Haders Zimmer
schloss die Türe leise zu
legte auf mein Bett mich nieder
und verspürte endlich Ruh`
*
Stille, nur ein leichtes Donnern
was in weiter Ferne ist
Stille, ist in meinen Gliedern
ließ vergehen nun die Frist

Ließ vergehen all den Jammer
all das Leid, das in mir war
was war noch vor ein paar Jahren
täglich und noch ziemlich klar

Gebe mich dem Leben wieder
wie es will und wie es kann
fürchte nichts was kommen sollte
habe wieder Spaß daran

Lebe einfach, wie vor Jahren
als ich dich das erste Mal traf
abgelegt ist alle Hoffnung,
Sehnsucht, Triebe, Herzensschmach

Nichts, auch gar nichts brachte dich näher
trieb dich fort, noch mehr von mir
Stille, ist in meinen Gliedern
und dennoch, träum ich von dir
*
Liebe, was für großes Wort
doch wenn sie kommt
läufst du schnell fort

Verweilst in deinen Hirngespinsten
hast Kontrolle dort nur über sie
willst sie suchen, willst sie finden
doch so nur, erreichst sie nie

Musst des eigenen Kerkers Schlüssel
selbst umdreh`n in deiner Hand
du allein kannst nur beschreiten
was so fremd und Heimatland
*
Warst es, der uns teilte schleunigst
in zwei Hälften gar nicht nett
stießt uns aus dem warmen, weichen
himmlisch, leichten Himmelbett

Machtest blind uns füreinander
rissest unsere Seelen raus
ließest uns alleine nieder
in des wahren Irrenhaus

Sah`n die Schuld nur noch beim andern
warst versteckt im Nirgendwo
grinstest heimlich um die Ecke
warst gar hämisch und auch froh

Sahst die zwei verlorenen Hälften
wie sie sich gar angekeift
nur du warst der reine Engel
dessen Lachen nicht verkneift

Sahst sie wie sie ineinander
umeinander konnten nicht
sahst sie wie sie wollten lieben
doch in Augen war kein Licht

Erst wenn sie erinnern konnten
dass du warst der Bösewicht
konnten sie erkennen wieder
hatten wieder freie Sicht
*
Reingezwängt in fest Strukturen
gibst du deine Freiheit auf
hemmst so deine ganzen Lieder
lässt dir geben so nicht Lauf

Schon von klein auf musst du sitzen
in der Schule brav und nett
lässt nun andere für dich denken
wirst dabei nur alt und fett

Kreativität ist nicht gefordert
Individualität ist Sklaven Tod
kannst es nur nicht mehr erkennen
bist gefangen in der Not
*
„Schaffe, schaffe, Häusle baue“
Arbeit ist dein ganzes Ziel
willst dir leisten ziemlich alles
setzt dabei dich selbst auf ’s Spiel

Vollgedröhnt mit toten Werten
schaffst du für den eigenen Tod
„Schaffe, schaffe, Häusle baue“
ist dabei dein "täglich Brot“

Lethargie bis unter die Spitzen
acht Stunden täglich Monotonie
du bleibst dabei auf der Strecke
wirst finden so dich selber nie

Das Ende des Geldes
http://www.franzhoermann.com/downloads/20110810-das_ende_des_geldes.pdf