Wenn Außerirdische, Menschen verspeisen

Es begab sich zu einer Zeit, als es den Menschen wirklich gut ging. Sie lebten im Überfluß und waren alle glücklich, dass sie sich diese Erde und seine Bewohner untertan gemacht hatten.
Die Metzger sprießen wie Pilze aus dem Boden und deren Geschäfte waren immer gut gefüllt.
Da kam es, dass Außerirdische von einem fremden Planeten die Erde entdeckten. Mit den Bewohnern konnten sie jedoch nichts anfangen und auch nicht kommunizieren, da deren Sprache ihnen zu primitiv war.
Für die Außerirdischen klang es wie ein Bellen oder Grunzen. So attestierten sie den Menschen keinerlei Bewusstsein oder Empfindungsvermögen. Wer nicht der eigenen Sprache mächtig war, der musste zurückgeblieben sein. Das Einzige was ihnen an den Menschen gefiel war ihr Fleisch. Selten trafen sie im Universum auf so gutes Fleisch. Auch die Muttermilch dieser Spezies war nicht zu verachten. So kam es, dass sie den weiblichen Menschen aufzüchteten, damit dieser mehr Milch gab als sonst.
Statt vorher einen Viertel Liter Milch, bekam so der weibliche Mensch bis zu 10 Liter am Tag.
Die weiblichen Menschen wurden angebunden und in Ställe verfrachtet, in denen sie den ganzen Tag ohne frische Luft und Ausgang vor sich dahinvegetierten. Sie wurden regelmäßig von den Außerirdischen besamt, damit sie ein Kind nach dem anderen bekamen um den Milchfluß am laufen zu halten. Die Kinder wurden ihnen sofort nach der Geburt weggenommen, weil diese nur die wertvolle Muttermilch trinken würden. Außerdem war eine Mutter nicht dazu da ihr Kind großzuziehen, sondern um Milch zu geben.
Die Kinder wurden bis zu einem Alter von 5 Jahren großgezogen und dann geschlachtet, denn das junge Fleisch schmeckte den Außerirdischen besser als das Alte.
Besonders gebärfreudige prächtige Mädchen wurden zu weiteren Milchlieferanten großgezüchtet. Die Jungen wurden alle geschlachtet, bis auf ein paar Wenige die als Samenspender fungierten.