Das jammernde Volk

Anstatt froh zu sein, dass es immer weniger Arbeit im Volk gibt, jammert das masochistische Volk darüber.
Politiker stellen sich hin und versprechen jedem Arbeit, was man als Drohung auffassen kann.
Dieser Vorteil den sich die Generationen genau deshalb erarbeitet haben, dass sie weniger in der Zukunft arbeiten müssen, wird nicht als Segen erkannt sondern als Fluch interpretiert.
Das liegt daran, dass wir unsere Systeme nicht dementsprechend angepasst haben.
Anstatt diesen Überfluß nun, der sich aus dieser neuen Entwicklung erwirtschaftet, auf alle im Volk zu verteilen, belassen wir ihn bei nur Wenigen. Das führt dazu, dass dieser Umstand der Wenigerarbeit zu einem Fluch im Volk wird, statt wie es eigentlich ist, ein Segen.
Die komplette Arbeitsbranche tat alles dafür, dass die Arbeit immer weiter rationalisiert wird, insbesondere das Erfinden und Einsetzen der Maschinen hat dazu beigetragen und jetzt jammern alle und wundern sich, warum es plötzlich immer weniger Menschen im Volk gibt die arbeiten müssen. Anstatt sich darüber zu freuen, werden jetzt immer mehr Ersatzbeschäftigungen aus dem Boden gestampft, weil der Mensch mit seinem Gehirn nicht in der Lage ist sich auf diesen neuen Umstand einzustellen. Ganze Beschäftigungsindustrien entstehen dadurch, die den erwachsenen Menschen wie in einem Kindergarten beschäftigen, statt ihm selbstbestimmt sein eigenes Leben führen zu lassen. Das Ganze unter dem Vorwand die Menschen nicht aus ihrem gewohnten Rhythmus des Arbeitstieres entlassen zu wollen. Mit Veränderungen tut sich der Mensch sehr schwer, davon können auch nicht die Errungenschaften ablenken die er, um sich als modern zu erachten, im außen erfunden hat.
Der moderne Mensch ist immer noch ein alter Mensch der sich ohne Sinn und Verstand an seinen alten Lebensstrukturen festkrallt und sich von ihnen wie ein Toter auf einem Fließband schnurstracks Richtung Krematorium hineintransportieren lässt. Lebenszeichen, Fehlanzeige.