Die Neandertaler waren uns weit voraus

Dass die Menschheit verrückt ist, dürfte hier nun wirklich jedem klar geworden sein.
Dies drückt sich unter anderem dadurch aus, dass diejenigen auf diesem Planeten am meisten gefeiert werden, welche die meisten Ressourcen für sich und ihr Überleben hier auf diesem Planeten verbrauchen.
In Wirklichkeit müsste es aber umgekehrt sein. Je weniger Ressourcen ein Mensch hier für sein Überleben benötigt, je erfolgreicher ist er. Je weniger wird er zur Belastung seiner kompletten Umwelt. Je weniger hat er die Ressourcen dieser Erde geplündert und je weniger Menschen mussten für ihn arbeiten.
So ein Mensch hat normalerweise alle Auszeichnungen dieser Erde verdient, doch er legt keinen Wert darauf, weil das auch schon wieder Ressourcen kostet.
Je mehr Ressourcen hier ein Mensch für sein Überleben fordert, je egoistischer ist er. Je mehr denkt er nur an sich und je weniger denkt er dabei an die Allgemeinheit. Je mehr ein Mensch Kapital anhäuft, je menschenverachtender ist er. Je reicher ein Mensch ist, je asozialer ist er. Wenn man einen Menschen beurteilen will, wie gut oder schlecht er ist, dann muss man auf sein Konto schauen. Hat er viel Kapital dort gebunkert oder nimmt er weitaus mehr Güter und Ressourcen für sein Überleben in Anspruch als die große Mehrheit, dann geh ihm aus dem Weg. So ein Mensch lebt nur für sich und wird alles dafür tun, noch mehr Ressourcen für sich aus der Gemeinschaft zu pressen. Er wird sich an Systemen beteiligen die ihn ohne jegliche Arbeit reich machen. Er wird seine ganze Lebensenergie dafür einsetzen, die anderen Menschen in seiner Umgebung zu übervorteilen.
Er schreckt auch nicht zurück, sich eine Putzfrau für seine privaten Gemächer zu kaufen. Ein Mensch der so etwas tut, hat andere Menschen für sich versklavt. Niemand muss die Privaträume eines anderen putzen, doch vor so viel selbstgemachtem Dreck haben solche Menschen Angst. Sie flüchten sich lieber in ihren Elfenbeinturm und gehen jeglicher Arbeit aus dem Weg. Ihre Arbeit besteht nur darin andere Menschen zu übervorteilen, damit sie sich selbst nicht mehr die Hände schmutzig machen müssen.
Sie befehligen nur noch von oben, was für eine Drecksarbeit jeder für ihn zu erledigen hat.
Je größer das Ego, je mehr "Drecksarbeiter" hat er. Je größer das Ego, je mehr Menschen benötigt er, die für ihn seine Güter herstellen, die Ressourcen schürfen, seine Güter und seinen Besitz pflegen. Wer sehen will wie schlecht und erfolglos ein Mensch hier sein Leben gelebt hat, der muss sich nur anschauen wie viele Menschen er für sein Überleben hier versklavt hat um selbst im Luxus schwelgen und seine egoistischen Triebe ausleben zu können. Solche Menschen sind kein Vorbild für die Menschheit sondern eine Abschreckung wie man es nicht machen sollte. Solche Menschen sind eine Plage für jeden und kein Segen. Weder diese Erde will so einen Menschen auf sich tragen, noch die Mehrheit dieser Erdenbewohner ist erfreut, dass es hier solche Menschen gibt. Reichtum ist der sichtbare Ausdruck von Egoismus. Er ist nicht anzustreben sondern zu vermeiden. Dadurch schont man seine Umwelt, die Tiere, die Pflanzen und seine Mitmenschen.
Stattdessen sorgt diese verdrehte Sicht der Dinge dafür, dass die Mehrheit der Menschen in einer ständigen Sklaverei gehalten wird und in Arbeiten die längst optimiert und so eingestellt werden könnten, dass hier so wenig Menschen wie möglich arbeiten müssten. Unser Geist ist so verkümmert, dass uns selbst die Neandertaler weit voraus waren. Diese haben ihre Beute mit den Daheimgebliebenen geteilt. Von so einem sozialen Verhalten können wir nur träumen. Hier hat jemand ein "Mammon" von anderen für sich jagen lassen in Form von Maschinen, Gewinnen, Zinsen, Spekulationen und lässt es lieber Zuhause verwesen, statt diesen Genuss mit seinen übrigen Mitmenschen zu teilen, so dass jeder hier satt wird. Er lässt alle "Mammons" auf diesem Planeten von anderen für sich jagen und entzieht der breiten Masse so deren Nahrungsgrundlage. So asozial ist der jetzige neuzeitliche Mensch. Von seinem ursprünglichen sozialen Verhalten ist er so weit entfernt wie nie. Die große Mehrheit schaut diesem "Mammonjäger" noch zu, betet ihn an und huldigt ihm, nicht merkend, dass er ihr Untergang ist.