Wo bleibt die Demut und Dankbarkeit?

Zuerst die gute Nachricht, es gibt sie noch und jetzt die Schlechte, nur nicht bei reichen Menschen.
Ein reicher Mensch kennt keine Demut und Dankbarkeit, sonst wäre er nicht reich.
Ein demütiger, dankbarer Mensch würde nie Reichtum für sich anstreben wollen da er weiß, dass er nur ein Teil der Gesellschaft ist und jeglicher Reichtum dazu führt, dass andere weniger haben oder für diesen Reichtum extra arbeiten müssen.
Alleine deshalb würde ein bewusster Mensch mit einem reinen Herzen nie Reichtum anstreben.
Kommt dann noch dazu, dass die Ressourcen auf diesem Planeten nicht unendlich sind und anhand von Ressourcenknappheit auf der anderen Seite der Erde andere verhungern, dann strebt ein Mensch mit Gewissen erst recht keinen Reichtum mehr an.
Leider ist das reichen Menschen vollkommen egal und sie nutzen ihr Kapital dazu die Lebensmittel von armen Menschen die am verhungern sind noch unerreichbarer für diese zu machen.
Gleichzeitig benutzen sie Systeme die ihnen ohne Leistung Billionen aus dem Volk einbringen.
Kommen wir jetzt aber mal zu denen, die für ihr Hobby leben und durch dieses Ausleben ihrer Kreativität noch Millionen von der Gemeinschaft absahnen.
Wenn es einem Menschen aus der Gemeinschaft schon erlaubt ist sich nur noch Tätigkeiten zu widmen die ihm Spaß bereiten, dann sollte er doch aus Achtung und Respekt darüber, dass ihm die Gemeinschaft diese Ehre zuteil werden lässt, doch dafür nicht noch extra ordentlich in den gemeinsamen Topf greifen.
Er sollte sich doch mit einem Minimum an Kapital und Ressourcen zufrieden geben und denen mehr lassen die nicht so viel Glück wie er haben und Arbeiten erledigen müssen, die bei weitem nicht so viel Spaß machen wie seine.
Warum macht er es nicht? Warum ist er so unverschämt und bedankt sich beim Leben für dieses großartige Geschenk noch mit Habgier?
Warum erkennt er nicht, dass er alleine durch seine bevorzugte Tätigkeit so begünstigt wurde im Volk, dass er aus Dankbarkeit und Demut darüber sich nicht noch die Taschen mehr voll macht als diejenigen, die wirkliche Arbeit im Volk leisten und dessen Arbeit nicht nur darauf aufgebaut ist seinen persönlichen Leidenschaften zu frönen?
Warum fühlt er sich bei so einer Handlungsweise dann auch noch als Star?
Soll man einen Menschen wirklich dafür auszeichnen, dass er so wenig Demut und Dankbarkeit gegenüber dem Leben und seinen Mitmenschen zeigt?
Ist das wirklich auszeichnungswert?
Es wird Zeit, dass solche Menschen erkennen, dass sie durch ihre Handlung weit davon entfernt sind ein Star zu sein, da nützt auch der ganze Glamour und Schein nichts der die ganzen Schatten ausleuchten soll.
Solche Menschen sind weit davon entfernt ein Star zu sein, weiter als es eine Klofrau ist.