Reiche gibt es nur durch die Arbeit anderer

Zuerst die gute Nachricht, niemand ist mehr wert als ein anderer auf diesem Planeten und jetzt die Schlechte, es hat nur noch keiner gemerkt.
Durch die Kapitalverschiebung erhöhen sich bestimmte Personengruppen auf diesem Planeten hinsichtlich dem Rest und lassen dadurch den Rest für sich und ihre Interessen arbeiten.
Den Wenigsten die für solche Herrscher arbeiten fällt das überhaupt auf. Sie arbeiten für das, wofür sie Geld bekommen, was das ist und für wen ist für sie vollkommen uninteressant, Hauptsache sie werden dafür bezahlt.
Dadurch haben solche Menschen keinerlei freien Willen mehr und sind von sich selbst, ihrer Moral und ihrem Anstand, so weit entfernt, dass es an dieser Stelle keinen Vergleich dazu gibt.
Die Lakaien solcher Herrscher sind tote Zombies, denen man wie bei einer Jahrmarktspuppe das Geld in den Rachen schmeißt und sie dafür anfangen wie ein Papagei zu krähen oder ein bestimmtes Lied zu singen.
Die Kapitalbesitzer bestimmen, ob überhaupt gekräht oder gesungen wird und wenn, dann was.
Dabei unterscheiden sich die Jahrmarktspuppen lediglich in ihrer Größe und Lautstärke.
Das ist der momentane Stand wie er auf diesem Planeten vorzufinden ist und die Kapitalverschiebung nimmt immer weiter ihren Lauf in immer weniger Hände, so dass es immer mehr Jahrmarktspuppen gibt die immer weniger zu sagen haben.
Es wird Zeit, dass die Jahrmarktspuppen ihre eingefrorene Stellung verlassen und sich aus dem engen Korsett ihrer selbst befreien. Dazu müssten sie nur erkennen, dass sie selbst es sind, die den Kapitalbesitzern so viel Macht über sich selbst in die Hände gelegt haben. Sie selbst sind es, die durch ihre passive Haltung so einen Zustand überhaupt erst möglich gemacht haben.
Es gibt normalerweise keinen reichen Menschen auf diesem Planeten, außer viele machen ihn erst dazu, durch ihre Arbeit.
Ein Reicher ist nicht reich weil er selbst so viel arbeitet, sondern weil andere so viel für ihn arbeiten.
Ein Reicher benutzt die Arbeitskraft von anderen dazu, um reich zu werden. Er benutzt die Arbeitskraft derjenigen, die Ressourcen für ihn in Güter umwandeln. Er benutzt die Arbeitskraft anderer dazu, um diese dann für ihn zu pflegen. Es ist nicht der Reiche der fleißig ist, es ist die gebündelte Arbeitskraft von anderen auf einen bestimmten Punkt hin, die Reichtum erst möglich machen.
Niemand auf diesem Planeten ist, ohne die Ausbeutung der Arbeitskraft von anderen, reich.
Deshalb ist Reichtum, Schmarotzertum.
Ein Reicher hat keinen Anstand und keine Moral und lässt so viele Menschen wie möglich für sich und seinen Willen arbeiten.
Er ist die größte Krankheit auf diesem Planeten und fordert die meisten Toten.
Tote, denen er die Lebensader abgegraben hat, damit er mehr hat als er eigentlich zum Überleben benötigt. Damit er im Luxus baden und sich über andere Menschen als Herrscher aufspielen kann.
Geisteskranke Individuen die sich über den Rest der Menschheit aufschwingen und deren Geschicke durch ihr Kapital bestimmen, indem sie es dafür benutzen, noch mehr Menschen verhungern zu lassen um damit noch reicher zu werden.
Nicht nur, dass die Menschheit dabei zusieht, nein, die Menschheit feiert solche Menschen noch.
Solchen Menschen wird von der breiten Masse noch die Krone aufgesetzt und jeder Einzelne strebt dazu, genauso menschenverachtend und asozial zu werden wie ihre Herrscher.
Sie merken dabei gar nicht, wie sie sich selbst dabei auf dem Weg zum Herrscher verlieren und wundern sich dann, wenn am Ende nichts mehr übrig bleibt, weder von sich selbst, noch von ihrem großen Traum sich wie Gott fühlen zu können.
Das liegt daran, dass dies der falsche Weg war, um sich so fühlen zu können, da der Wegweiser Richtung Himmel durch das eigene Ego in die entgegengesetzte Richtung geschwenkt wurde und er deshalb am Ende seines Weges mit Entsetzen feststellen muss, dass er mitten in der Hölle aufgewacht ist.